After Aktion Plenum
09.12.2019

Während den Aktionen haben wir viel erlebt – das gehört GEHÖRT.

Deswegen organisieren wir für den 11.12.2019 um 19 Uhr ein After Aktion Plenum in der K9 Kinzigstr. 9 in Berlin-Friedrichshain.

Wir kommen zusammen, tauschen Erfahrungen der vergangenen Aktion aus und natürlich schauen wir auch in eine Zukunft voller Ideen für neue Aktionen.
Der Abend soll vielleicht auch mit Glühwein und Plätzchen/ aber auf jeden Fall in der Limo/Bier-AG enden.


Programm am Freitag
27.11.2019

Am Freitag machen wir uns bereit, um am Samstag in die Lausitz zu gehen. Neben der großen Demo am Brandenburger Tor gibt es verschiedene Veranstaltungen. Weitere Veranstaltungen finden im kommt auf jeden Fall zum Aktionsplenum um 18 Uhr.

Verschiedene Aktions- und Legaltrainings finden am Freitag im Kubiz statt.

10:00 – 12:00 Uhr | Aktionsplenum | im Kubiz | Offen für alle

11:00 – 17:00 Uhr | Buntes Programm inkl. Aktionstraining, Bezugsgruppenfindung und Legal Input | im Huxleys Neue Welt | Für den Bunten Finger

15:00 – 17:00 Uhr | Fingertraining | Treffpunkt vor Huxleys Neue Welt | Offen für alle

ab 17:00 Uhr | Küfa | im Huxleys Neue Welt | Offen für alle

18:00 – 20:00 Uhr | Aktionsplenum | im Huxleys Neue Welt | Offen für alle

In den Aktionsplena erhaltet ihr alle relevanten Infos für die Aktion.

!!!Es ist sehr wichtig, dass ihr bei einem der beiden Aktionsplena mit (mindestens) einem Menschen aus jeder Bezugsgruppe vertreten seid. Auf jeden Fall jedoch beim abendlichen Aktionsplena!!!


Notes for an anti-racist approach in the Lausitz Action
25.11.2019

Dear Ende Gelände activists,

shortly before the action, would like to share some notes from the anti-racism working group of Berlin’s local Ende Gelände group.

This year, we’ve had quite a few debates about (anti-)racism in the climate justice movement and voices of BIPoC (1) – that had previously not been heard much at Ende Gelände – have become louder. Since BIPoC (in the Global South) are right now and will be more strongly affected by the climate crisis than (white (2)) people in the Global North it is even more important to talk about anti-racism practices. Now we will do another action in the Lausitz, which does not only mean „stop coal – now“ but also „let’s show our solidarity in practice“.


Hinweise für einen anti-rassistischen Umgang in der Lausitz Aktion
25.11.2019

Liebe Ende Gelände Aktivistis,

kurz vor der Aktion hier noch ein paar Hinweise von der Anti-Rassismus AG der Berliner Ende Gelände Ortsgruppe.

Dieses Jahr wurde vermehrt über (Anti-) Rassismus in der Klimagerechtigkeitsbewegung diskutiert und Stimmen von BIPoC (1) lauter, die bei Ende Gelände bisher wenig gehört werden. Da schon jetzt BIPoC (im Globalen Süden) von der Klimakrise stärker betroffen sind als (weiße (2)) Menschen im Globalen Norden finden wir das erst recht wichtig. Nun geht es wieder in Aktion – das bedeutet nicht nur „Kohle stoppen – jetzt“ sondern auch „Solidarität muss praktisch werden“.


Offenes Support Plenum
22.11.2019

Die Aktion in der Lausitz steht vor der Tür und Menschen aus ganz Europa kommen nach Berlin um am Samstag dann in die Aktion zu gehen.

Daher brauchen brauchen wir vor, während und nach der Aktion noch fleißige Helfer*innen.

Alle die uns unterstützen wollen laden wir daher zu einem offenen Plenum am Mittwoch den 27. November ab 19 Uhr in die K9 ein.

Aufgaben können zum Beispiel sein:

  • Helfen in der Küche für Alle
  • Betreuung von Infopunkten
  • Auf und Abbau von Infrastruktur
  • und vieles mehr

19 Uhr
K9, Kinzigstr. 9, 10247 Berlin-Friedrichshain


Aktionstraining der Anti-Kohle-Kidz
20.11.2019

Die Anti-Kohle-Kidz machen eine niedrigschwellige Aktion am 30.11. bei Ende Gelände.

Dazu machen sie am 28.11. ein eigenes Aktionstraining.

Donnerstag 28. November
15-18 Uhr
Regenbogenfabrik, Lausitzer Str. 22, 10999 Berlin-Kreuzberg


Aktionstraining mit Antirassistischem Fokus
20.11.2019

Das Aktionstraining am 24. November wird einen antirassistischen Fokus haben.

Dieses Aktionstraining wird versuchen einen Rassismus kritischen Schwerpunkt zu legen, um so die aktuellen Tendenzen innerhalb der Klimagerechtigkeitsbewegung aufzufangen und ihr eine Praxis entgegenzustellen, die sich klar an den theoretischen Vorstellungen von Antirassismus orientiert. Die Kritik an der deutschsprachigen Klimagerechtigkeitsbewegung wird – berechtigterweise – immer mehr gehört und aufgenommen. So wollen auch wir versuchen diese aufzugreifen, um eine antirassistische Praxis möglich zu machen. Dieses und folgende Aktionstrainings werden also besonderen Fokus auf Privilegien – mit Rücksichtnahme auf ihre Verschiedenheit – legen. Der Raum ist für alle Menschen offen, jede*r ist Willkommen. Wir freuen uns auf euch.


Das letzte Mittel – Ziviler Ungehorsam gegen den Klimakollaps
15.11.2019

Podiumsdiskussion mit:

Thorsten Deppner (Rechtsanwalt für Umwelt- und Polizeirecht)

Dieter Rucht (Soziologe für Protest- und Bewegungsforschung – WZB, TU Berlin)

Ende Gelände Berlin

Fridays for Future

Donnerstag, 21.11. 18-20 Uhr
HU Berlin – R.2097, Unter den Linden 6, 10117 Berlin-Mitte


Infoveranstaltung in Cottbus
13.11.2019

Infoveranstaltung am 22.11. ab 19 Uhr im quasiMONO an der TU Cottbus.

Wütend und ungehorsam – Klimagerechtigkeit selber machen – Wir sind der Systemwandel!

Die Regierung hat die 1,5°-Grenze aufgegeben – wir aber nicht! Statt Kopf in den Sand, heißt es jetzt: Füße in die Grube. Wir gehen direkt an den Ort der Zerstörung – ins Lausitzer Braunkohlerevier. Während die Regierung den Kohleausstieg 2038 per Gesetz festnageln will, leiten wir den sofortigen Kohleausstieg ein. In einer Massenaktion zivilen Ungehorsams werden wir gemeinsam mit euch und vielen anderen Menschen Kohleinfrastruktur stilllegen. Wir beenden das Zeitalter des fossilen Kapitalismus.


Antirepressionstraining
12.11.2019

Auf die Aktionen für Klimagerechtigkeit Ende November in der Lausitz und darüber hinaus wollen wir uns gut vorbereiten. Deshalb bieten wir am Sonntag, 23. November 2019, um 14-18 Uhr, ein Rechtstraining an. Vorkenntnisse braucht ihr keine!

Workshop Rechtshilfe:
Wenn es bei Demos und Protestaktionen Stress mit der Polizei gibt, ist es wichtig, die eigenen Rechte und Grenzen zu kennen. Wir möchten mit euch über Erfahrungen aus vergangenen Aktionen sprechen und diese mit den gesetzlichen Vorgaben abgleichen: Was darf ich zu Aktionen mitnehmen (und was nicht)? Welche Vor- und Nachteile hat die Verweigerung von Personalien? Was kommt bei einer Gewahrsamnahme auf mich zu? Was ändert sich durch die dezentrale Aktion im Bezug auf den Umgang mit Repressionen?
Ziel des Workshops ist es, dass ihr gut informiert selbst entscheiden könnt, wie ihr euch bei einer Konfrontation mit der Polizei oder in Gewahrsam verhalten möchtet.

Es ist gut, wenn sich Menschen schon vor der Aktion intensiv mit den rechtlichen Themen auseinandersetzen!