Bechern statt Baggern am 20. November
31.10.2019

Ungehorsam für Klimagerechtigkeit

Vom 29.11.-01.12. wird Ende Gelände gemeinsam mit Fridays for Future an einem großen Aktionswochenende für Klimagerechtigkeit protestieren. Am Freitag beim Global Climate Strike in Berlin und dann ungehorsam in der Lausitz. An diesem Abend soll es beim Soli-Kneipenabend darum gehen, was Klimagerechtigkeit für uns bedeutet, warum sie so zentral für uns ist und wir für die sie kämpfen. Und darum, warum wir genau das nun ein weiteres mal in der Lausitz tun, ein starkes Zeichen setzen und den Kohleausstieg selbst in die Hand nehmen. Natürlich gibt es wie immer einen schicken Solidrik.


KüFa statt Kohle – Infoveranstaltung
31.10.2019

Infoveranstaltung am 17.11. ab 19:30 Uhr in der B-Lage, Mareschstraße 1, Neukölln

Wütend und ungehorsam – Klimagerechtigkeit selber machen – Wir sind der Systemwandel!

Die Regierung hat die 1,5°-Grenze aufgegeben – wir aber nicht! Statt Kopf in den Sand, heißt es jetzt: Füße in die Grube. Wir gehen direkt an den Ort der Zerstörung – ins Lausitzer Braunkohlerevier. Während die Regierung den Kohleausstieg 2038 per Gesetz festnageln will, leiten wir den sofortigen Kohleausstieg ein. In einer Massenaktion zivilen Ungehorsams werden wir gemeinsam mit euch und vielen anderen Menschen Kohleinfrastruktur stilllegen. Wir beenden das Zeitalter des fossilen Kapitalismus.

ALLE FAQs und Fragen mit passenden Antworten gibt es an unserem Infoabend. Wer ist Ende Gelände? Was geht eigentlich in der Lausitz? Und was hat all das mit Klimagerechtigkeit zu tun?

Zusätzlich haben wir außerdem noch eine leckere KüFa und einen filmischen Einschub zu zivilen Ungehorsam, um euch auf die Lausitz heiß zu machen!

Wir freuen uns auf euch!

Den Systemwandel wird uns niemand schenken, deshalb nehmen wir ihn selbst in die Hand, ungehorsam und gemeinsam! Also: auf geht’s, ab geht’s, Ende Gelände!


Infoabend Lausitz
31.10.2019

Infoveranstaltung am 11.11. ab 19 Uhr im New Yorck, Bethanien, Kreuzberg

Wütend und ungehorsam – Klimagerechtigkeit selber machen – Wir sind der Systemwandel!

Die Regierung hat die 1,5°-Grenze aufgegeben – wir aber nicht! Statt Kopf in den Sand, heißt es jetzt: Füße in die Grube. Wir gehen direkt an den Ort der Zerstörung – ins Lausitzer Braunkohlerevier. Während die Regierung den Kohleausstieg 2038 per Gesetz festnageln will, leiten wir den sofortigen Kohleausstieg ein. In einer Massenaktion zivilen Ungehorsams werden wir gemeinsam mit euch und vielen anderen Menschen Kohleinfrastruktur stilllegen. Wir beenden das Zeitalter des fossilen Kapitalismus.

ALLE FAQs und Fragen mit passenden Antworten gibt es an unserem Infoabend. Wer ist Ende Gelände? Was geht eigentlich in der Lausitz? Und was hat all das mit Klimagerechtigkeit zu tun?

Wir freuen uns auf euch!

Den Systemwandel wird uns niemand schenken, deshalb nehmen wir ihn selbst in die Hand, ungehorsam und gemeinsam! Also: auf geht’s, ab geht’s, Ende Gelände!


Make Party not CO2 – Warmtanzen für die Lausitz – Soliparty
14.10.2019

Die nächste Ende Gelände Soliparty steht an!

Du hast wieder Kaffee aus einem Einwegbecher getrunken? Dein jährlicher CO2 Verbrauch liegt trotz des wenigen Heizens im Sommer noch immer über 10 Tonnen?
Millionen Nutzer*innen sozialer Netzwerke sind sich sicher, du darfst ohne ein komplett weißes Letzchen nicht verlangen, dass der Klimakrise entgegentreten wird. Bevor du forderst, aus der Kohleverstromung auszusteigen, solltest du aufhören, Strom zu verbrauchen. Dass du das nicht tust, wissen wir, denn du hast Zugang zu dieser Einladung. Schäm dich! 😉

Doch wir haben da eine geniale Lösung: Tanz und feier mit uns bei der Ende Gelände Soliparty!


Solidarität mit Rojava
13.10.2019

Wir sind solidarisch mit den kämpfen in Rojava!
Kriege sind Katastrophen für Gerechtigkeit und Umwelt!
In Rojava ist eine solidarische und ökologische Gesellschaft in Gefahr!
Gemeinsam gegen den Faschismus, ob in Deutschland der Türkei oder an anderen Orten auf der Welt!


Bechern statt Baggern am 16. Oktober
23.09.2019

Die soziale Frage des Strukturwandels in der Lausitz

Ende Gelände ist zurück! – Von der Kohlekommission haben wir nicht viel erwartet, die Ergebnisse sind trotzdem mehr als enttäuschend. Noch 20 Jahre Kohle? Bitte was? Nicht mit uns! Wir nehmen den sofortigen Kohleausstieg selbst in die Hand und gehen in die Grube, auf den Bagger und die Schienen!

Dabei ist die Klimapolitik nicht nur Umwelt-und Klimaschutz, sondern hängt unmittelbar mit Gerechtigkeit zusammen. Global, aber auch national. Die Kohlekonzerne RWE, LEAG und MIBRAG haben jahrelang von der Umweltzerstörung und dem geplanten Ausstieg aus ihrem Kerngeschäft gewusst, dennoch haben sie nichts für eine Perspektive in den Kohleabbaugebieten geleistet und werden von Politik und Gesellschaft bislang nicht zur Verantwortung gezogen ihren Arbeiter*innen Perspektiven zu bieten. Arbeitslosigkeit, Rechtsruck, demografischer Wandel – Faktoren, die den Strukturwandel begleiten und mit ihm in Wechselwirkung treten – insbesondere in der Lausitz, im Osten Deutschlands.


Global Strike Infos
18.09.2019

Die wichtigsten Infos zum Global Strike am Freitag:

7:30 Uhr – Ernst-Reuter-Platz – Critical Mass, der Auftakt zum Klimastreik

12:00 Uhr – Brandenburger Tor – Alle Fürs Klima Demo

u.a. SOS AMAZONIA Block 11:30 Uhr Ebertstr. / Ecke Behrenstr.

15:00 Uhr – Potsdamer Platz – Rave Aufstand

16:00 Uhr – Ungehorsam Für Alle

kommt auch zum Potsdamer Platz

20:00 Uhr – Mariannenplatz – Critical (Climate) Mass


Pressemitteilung: Mit Sitzblockaden den Global Strike ungehorsam machen
16.09.2019

Straßenblockaden in Berlin am 20.9. angekündigt ++ Bündnis „Ungehorsam für Alle“ fordert Umdenken in der Klimapolitik ++ gemeinsame Pressekonferenz mit Fridays for Future am 17.9. um 11 Uhr

Berlin, 16. September 2019

Am 20. September ruft die Bewegung Fridays for Future weltweit alle Generationen zu einem Globalen Klimastreik auf. In Berlin beteiligt sich, neben vielen anderen, auch das Bündnis „Ungehorsam für Alle“ und kündigt massenhafte Sitzblockaden am Nachmittag an.

Tadzio Müller, Sprecher des Aktionsbündnisses: „Politik und Wirtschaft verharren seit Jahrzehnten in verantwortungsloser Untätigkeit. Unser Wirtschaftssystem, abhängig von Wachstum und massiven Ungerechtigkeiten, treibt die Krise weiter voran.“ Das Bündnis möchte mit seinen Aktionen den Alltag durchbrechen und die Dringlichkeit der Krise deutlich machen.

„Die Klimakrise ist auch eine Gerechtigkeitskrise. Unter ihren Folgen leiden vor allem Menschen im globalen Süden, obwohl es die reichen Industrienationen sind, die die Krise verursacht haben. Nur wenn wir anfangen, die Bedürfnisse aller Menschen zu berücksichtigen, statt den Profitinteressen einiger weniger, können wir die Krise noch aufhalten“, so Hannah Eberle, Sprecherin des Aktionsbündnisses.

Das Bündnis lädt dazu ein, sich den Blockaden anzuschließen. Hannah Eberle: „Immer mehr Menschen beteiligen sich an Aktionen des Zivilen Ungehorsams, weil ihre Sorge und die Wut über die Untätigkeit der Verantwortlichen steigt. Das Klima ist kein Verhandlungspartner. Wenn sich nicht radikal etwas ändert, dann ist die Zerstörung unumkehrbar. Sitzblockaden, Demonstrationen und Besetzungen sind wirksame Mittel, um gesellschaftliche Veränderungen herbeizuführen. Wir laden dazu ein, sich zu beteiligen. Bis sich was ändert.“

Im Aktionsbündnis „Ungehorsam für Alle“ schließen sich Aktivist*innen aus der Klimabewegung wie Ende Gelände und Extinction Rebellion mit sozialen Kämpfen wie dem Frauen*streik Berlin, der Seebrücke und dem Bündnis gegen Verdrängung und Mietenwahnsinn zusammen. Das Bündnis wird außerdem getragen vom Netzwerk Reclaim Club Culture, dem Kunstblock, der Linksjugend Solid, der Grünen Jugend, der Interventionistischen Linken und weiteren.


Bechern statt Baggern am 18. September
12.09.2019

Wir von EndeGelände rufen dazu auf, sich am 20.09. am internationalen Klimastreik zu beteiligen.

Nachdem internationale Abkommen verfehlt und verbindliche Verträge nicht eingehalten werden, brennen in Sibirien riesige Torfbödenflächen, schmelzen die schweizerischen Gletscher irreversibel dahin, stehen wir vor einem sechsten großen Artensterben und die ‚Dekarbonisierung‘ wirkt zu weit entfernt, als dass man tatenlos zusehen sollte.
Das vor einem halben Jahr ins Leben gerufene Klimakabinett soll am 20.09. die Klimaziele für 2030 und langfristig auch für eine 95prozentige CO2 Neutralität im Jahr 2050 vorstellen. Angesichts der Entscheidung der Kohlekommission und die verfehlten Klimaziele von 2020 und der allgemein handlungsresistenten Politik lässt das aber dafür kaum noch Hoffnung auf Erfolg zu. Es ist also an uns sich zu versammeln und einzufordern, was unterschrieben wurde und infrage zu stellen, was augenscheinlich weder dem Fortbestand der Natur, noch die Beteiligung der Menschen garantieren kann.


Aktionstrainings für den Global Climate Strike
10.09.2019

Am 20. September heißt es beim Global Climate Strike auch #UngehorsamFürAlle. Wir werden mehrere Punkte in der Stadt blockieren. Um gut darauf vorbereitet zu sein, gibt es zwei Aktionstrainings:

ACHTUNG: Geänderte Uhrzeiten beachten!

Freitag 13. September 2019
K9, Kinzigstraße 9, 10247 Berlin-Kreuzberg
14-18 Uhr

Sonntag 15. September 2019
WiLMa, Magdalenenstraße 19, 10365 Berlin-Lichtenberg
14-18 Uhr